Amtliche Geodaten (Zensus, DWD, Umweltbundesamt, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Copernicus), ausgewertet je 100 × 100 m-Rasterzelle. Methodik und vollständige Quellen: wohn-data.de/methodik
St. Johanner Markt, 66111 Saarbrücken
Der Bericht beschreibt die 100 × 100 m-Rasterzelle um die Adresse und nicht das einzelne Grundstück. Manche Werte beziehen das Umfeld ein, Entfernungen sind in Luftlinie gemessen.
Überflutungsgefahr
Hitzebelastung
Lärmbelastung
Grünzugang
Nahversorgung
ÖPNV-Anbindung
Mietniveau
im Vergleich mit Saarbrücken
Nächster Supermarkt
5G-Mobilfunk
Stärken und Schwächen
Dafür spricht
- Bewertung: gutNahversorgung88 / 100
- Bewertung: gutÖPNV-Anbindung95 / 100
Dagegen spricht
- Bewertung: ungünstigÜberflutungsgefahrSehr hoch
- Bewertung: ungünstigHitzebelastungSehr hoch
- Bewertung: ungünstigLärmbelastungHoch
- Bewertung: ungünstigGrünzugang34 / 100
gutmittelungünstigkeine Daten
Für wen eignet sich diese Lage?
Aus den Kennzahlen dieses Reports berechnet.
- Familien-EignungKitas, Schulen, Ruhe, Spielplatz, Grünzugang und Hitze
- Bedingt geeignetKennwert 48 von 100 · aus 6 von 6 Merkmalen
- Senioren-EignungÄrzte und Apotheken, ÖPNV, Hitze, Nahversorgung, Ruhe und Gelände
- Bedingt geeignetKennwert 50 von 100 · aus 6 von 6 Merkmalen
- Pendler-EignungBahnhof oder Haltestelle, Taktung, Verkehrsmittel und Ruhe
- Gut geeignetKennwert 71 von 100 · aus 5 von 5 Merkmalen
Lagebeschreibung
Mit KI aus den Daten dieses Berichts formuliert.
Soziodemografie
Die nähere Umgebung ist durch eine hohe Bevölkerungsdichte von rund 148 Personen je Hektar geprägt, was einem dicht städtischen Charakter entspricht. Das Durchschnittsalter in dieser Gegend liegt bei 36,2 Jahren, wobei die Altersgruppe der 25- bis 39-Jährigen mit einem Anteil von 36 % die größte Gruppe unter den erfassten Personen bildet. Im Umfeld leben durchschnittlich viele Kinder unter 16 Jahren. Bei den Haushalten stellen die Ein-Personen-Haushalte mit einem Anteil von 68 % die Mehrheit dar.
Gebäude & Wohnumfeld
Der Gebäudebestand in dieser Gegend weist einen historischen Charakter auf. Mehr als die Hälfte der erfassten Gebäude (61 %) gehört der Baujahresklasse vor 1919 an und ist somit dem Altbau zuzuordnen. Die am häufigsten vertretene Gebäudegröße sind kleine Mehrfamilienhäuser mit drei bis sechs Wohnungen, die eine relative Mehrheit von 50 % ausmachen. Bei der Beheizung der Wohnungen überwiegt die Fernwärme deutlich, die in 97 % der Wohneinheiten als Heizungsart genutzt wird. Die am häufigsten vorkommende Wohnungsgröße liegt bei drei Räumen, was auf 39 % der Wohnungen zutrifft.
Im Vergleich zur Stadt Saarbrücken ist das Mietniveau als hoch einzustufen. Die Eigentümerquote liegt mit 11,9 % im örtlichen Durchschnitt, während die Leerstandsquote mit 10,1 % im Vergleich zu Saarbrücken hoch ausfällt. Die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 75,3 Quadratmeter und bewegt sich damit im örtlichen Mittelmaß. Die Baustruktur der Umgebung ist insgesamt durch Mehrfamilienhäuser geprägt. Der Energieausweis des jeweiligen Gebäudes und die Abrechnungen der letzten Jahre geben Auskunft über die tatsächlichen Heizkosten und den energetischen Zustand.
ÖPNV-Anbindung
Die untersuchte Lage verfügt über eine hohe ÖPNV-Anbindung mit einem Punktwert von 95 von 100 Punkten im Vergleich zu Saarbrücken, wo der typische Wert bei 84 Punkten liegt. Getragen wird diese hervorragende Bewertung durch eine sehr gute Ausstattung mit Haltestellen und eine extrem hohe Abfahrtsdichte im weiteren Umkreis, während die Vielfalt der Verkehrsmittel den Wert minimal begrenzt. Als bestes Verkehrsmittel im Umkreis von 500 Metern ist die Straßenbahn zu nennen. In diesem Radius befinden sich neun Haltestellen, wobei die nächste Haltestelle nur etwa 150 Meter Luftlinie entfernt ist. Sowohl in der morgendlichen Hauptverkehrszeit als auch werktags zwischen 10 und 16 Uhr wird mit mehr als 60 Abfahrten pro Stunde ein sehr dichtes Angebot bereitgestellt. Der nächste Bahnhof liegt in einer Luftliniendistanz von 1,0 Kilometern.
Nahversorgung & Erreichbarkeit
Die Nahversorgung im Umfeld ist mit 88 von 100 Punkten sehr hoch im Vergleich zu Saarbrücken. Besonders stark schneidet die Gastronomie ab, die mit der vollen Punktzahl bewertet wird, gefolgt von hervorragenden Werten für Alltagswege, die gesundheitliche Versorgung und den Lebensmitteleinkauf. Etwas schwächer, wenn auch auf gutem Niveau, ist der Teilbereich Bildung ausgeprägt. Für die Gastronomie zeigt sich eine außerordentlich große Auswahl mit rund 194 erfassten Betrieben im Umkreis von 500 Metern, wobei die nächste Option bereits nach circa 50 Metern erreicht ist.
Auch die täglichen Wege sind kurz. Ein Bäcker ist etwa 50 Meter entfernt, ein kleiner Lebensmittelladen rund 100 Meter und ein Supermarkt circa 150 Meter Luftlinie. Im Umkreis von einem Kilometer stehen zudem zwölf Supermärkte zur Verfügung. Eine Drogerie, eine Post- bzw. Paketstation sowie eine Möglichkeit, Geld abzuheben, liegen jeweils in einer Entfernung von rund 150 Metern. Die medizinische Versorgung ist durch eine Apotheke in 300 Metern und eine sehr hohe Ärztedichte mit 52 erfassten Ärzten im 500-Meter-Umfeld (nächster Arzt in ca. 150 Metern) hervorragend aufgestellt. Ein Krankenhaus ist rund 1,3 Kilometer entfernt. Familien finden eine Kita in etwa 200 Metern und eine Schule in rund 400 Metern Entfernung. Ein Spielplatz liegt circa 200 Meter weit weg, und Sport- sowie Fitnessmöglichkeiten sind nach rund 350 Metern erreichbar.
Grünzugang
Der Zugang zu Grünflächen ist in dieser Gegend mit 34 von 100 Punkten sehr niedrig im Vergleich zu Saarbrücken. Die Baumkronenbedeckung im weiteren Umfeld ist sehr gering, und der Anteil an Grünflächen wie Parks oder Wiesen beträgt in einem Quadrat von 1,1 mal 1,1 Kilometern lediglich 11 %. Dennoch befindet sich die nächste kleinere Grünfläche in einer fußläufigen Entfernung von etwa 100 Metern Luftlinie, und der nächste Wald ist rund 500 Meter entfernt.
Internet & Mobilfunk
In der Umgebung ist eine sehr gute digitale Infrastruktur vorhanden. Für die Mehrheit der Haushalte ist ein schnelles Internetangebot mit einer Übertragungsrate von bis zu 1.000 Mbit/s verfügbar, welches ohne Glasfaser bis ins Haus bereitgestellt wird. Ein reiner Glasfaseranschluss ist für 0 % der Haushalte ausgebaut. Ein Gigabit-Zugang über beliebige Technologien ist für 75 % der Haushalte verfügbar, während eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s flächendeckend für alle Haushalte bereitsteht. Der Mobilfunk ist hervorragend ausgebaut. An jeder Stelle der Umgebung ist eine Versorgung durch alle vier Netze mit 5G gegeben. Da es sich hierbei um gemeldete Außenversorgungen handelt, sollte die tatsächliche Netzabdeckung und der Empfang innerhalb von Gebäuden beim jeweiligen Wunschanbieter geprüft werden.
Luft
Die Luftqualität im weiteren Umfeld zeigt ein differenziertes Bild der Hintergrundbelastung. Der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) liegt bei 16 µg/m³ und gilt damit als erhöht. Bei Feinstaub (PM2,5) beträgt das Jahresmittel 7,6 µg/m³, während der Ozonwert als Mittelwert der Sommerspitze bei 83 µg/m³ liegt.
Lärm
Für die untersuchte Lage ist eine hohe Lärmbelastung erfasst. Der am stärksten ins Gewicht fallende Lärmwert resultiert aus dem Straßenverkehr und erreicht 55 bis 59 dB Lden. Dies beschreibt den über 24 Stunden gemittelten Pegel, bei dem Abend- und Nachtzeiten stärker gewichtet werden. Der nächtliche Lärmpegel zwischen 22 und 6 Uhr liegt bei 50 bis 54 dB Lnight. Zudem ist die Lärm-Einstufung von WohnData aufgrund der extrem hohen Dichte von 194 gastronomischen Betrieben im Umkreis um eine Stufe höher bewertet worden als in den amtlichen Lärmkarten. Wer Wert auf ausgeprägte Abendruhe legt, sollte die Umgebung abends vor Ort besichtigen.
Überflutungsgefahr (Hochwasser & Starkregen)
Die Überflutungsgefahr in diesem Gebiet ist als sehr hoch eingestuft. In der amtlichen Hochwasser-Gefahrenkarte ist die Lage der Gefährdungsklasse 3 zugeordnet. Bei einem statistisch einhundertjährigen Hochwasserereignis (HQ100) ist praktisch die gesamte Umgebung von Überflutungen mit einer Tiefe von bis zu 2 Metern betroffen. Bei einem extremen Hochwasser (HQextrem) kann die Überflutungstiefe in der Spitze sogar bis über 4 Meter betragen. Zudem liegen 100 % der Umgebung in einem amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebiet.
Auch bei Starkregen besteht eine erhebliche Gefährdung. Bei einem außergewöhnlichen, einstündigen Starkregenereignis, wie es statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt, sind laut Modellrechnung 48,6 % der Fläche überflutet. Nahezu die gesamte betroffene Fläche (48,4 % der Gesamtfläche) weist dabei tiefe Überflutungen von 50 Zentimetern und mehr auf. Da Starkregen ein sehr kleinräumiges Phänomen ist, wird empfohlen, die detaillierten kommunalen Gefahrenkarten einzusehen.
Hitze & Oberfläche
Es liegt eine sehr hohe Hitzebelastung vor. Die Oberflächentemperatur im Sommer erreicht im Median sehr hohe 39,7 °C im Vergleich zu allen bewohnten Lagen in Deutschland. Dies wird durch einen extrem hohen Versiegelungsgrad von 94 % und eine sehr geringe Baumkronenbedeckung im Umfeld begünstigt. Zudem ist ein deutlicher Wärmeinsel-Effekt messbar. Im Mittel der Tagesmaxima ist es in dieser Lage um 2,8 Grad wärmer als im ländlichen Umland.
Klima
Das lokale Klima ist im deutschlandweiten Vergleich etwas wärmer bei durchschnittlichen Niederschlags- und Sonnenscheinverhältnissen. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 11,0 °C mit durchschnittlich 13 heißen Tagen über 30 °C und 57 Frosttagen. Der Jahresniederschlag beträgt 786 mm, und die Sonne scheint im Schnitt 1.716 Stunden pro Jahr. Im Vergleich zu allen bewohnten Lagen in Deutschland fallen die Temperaturen in allen Jahreszeiten überdurchschnittlich warm aus, während die Niederschläge im Sommer eher gering und im Winter erhöht sind.
Gelände
Die Lage befindet sich auf einer Höhe von 196 m ü. NHN. Mit einer Hangneigung von lediglich 0,4 % ist das Gelände als nahezu eben zu beschreiben.
Gesamteinschätzung
Die untersuchte Lage zeichnet sich durch einen klassischen städtischen Zielkonflikt aus. Zu den herausragenden Stärken gehören die exzellente ÖPNV-Anbindung mit dichten Abfahrtszeiten und die hervorragende Nahversorgung, die durch extrem kurze Wege zu Geschäften des täglichen Bedarfs, Ärzten und einer lebendigen Gastronomieszene geprägt ist. Demgegenüber stehen als deutliche Schwächen eine sehr hohe Umweltbelastung durch Hitze, ein extrem hoher Versiegelungsgrad sowie ein sehr geringer Grünanteil im Wohnumfeld. Zudem besteht eine hohe Lärmbelastung durch den Straßenverkehr und das gastronomische Umfeld. Ein kritisches Merkmal der Lage ist die sehr hohe Überflutungsgefahr durch Hochwasser und Starkregen, da das Gebiet vollständig in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet liegt und bei Extremereignissen erhebliche Überflutungstiefen drohen.
Für Familien mit Kindern ist die Lage nur bedingt geeignet. Zwar sind Schulen, Kitas und Spielplätze schnell erreichbar, die hohe Lärm- und Hitzebelastung sowie der sehr schwache Zugang zu Grünflächen schränken die Wohnqualität für Kinder jedoch ein. Auch für Seniorinnen und Senioren ist die Umgebung lediglich bedingt geeignet. Die ebene Topografie, die hervorragende ärztliche Versorgung und die kurzen Wege stehen auch hier im Konflikt mit der starken Hitzebelastung im Sommer und dem Mangel an ruhigen, grünen Rückzugsorten. Für Berufspendelnde ist die Lage hingegen gut geeignet, da der nächste Bahnhof schnell erreichbar ist und die extrem hohe Abfahrtsdichte des ÖPNV eine flexible Mobilität ermöglicht.
Für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger zeigt der Zensus 2022 ein hohes Mietniveau bei einer durchschnittlichen Eigentümerquote von 11,9 %. Zu beachten ist jedoch die mit 10,1 % im städtischen Vergleich hohe Leerstandsquote sowie die erhebliche Gefährdung durch Hochwasser und Starkregen, die bei der Gebäudebewirtschaftung berücksichtigt werden muss. Für das Arbeiten im Homeoffice oder kleine Büros bietet die Lage dank einer sehr schnellen Internetverfügbarkeit von bis zu 1.000 Mbit/s und einer lückenlosen 5G-Mobilfunkabdeckung aller Netze eine hervorragende digitale Infrastruktur. Einschränkend kann sich hierbei jedoch die hohe Lärmbelastung im Tagesverlauf auswirken.
Wer die Lage genauer prüfen möchte, sollte ergänzend die amtlichen Hochwasser- und Starkregengefahrenkarten der zuständigen Behörden einsehen, um die konkrete Betroffenheit des Gebäudes zu analysieren. Zudem empfiehlt sich eine Prüfung der Mobilfunk-Netzabdeckung beim eigenen Anbieter sowie eine persönliche Besichtigung vor Ort in den Abendstunden, um die Lärmbelastung durch den Straßenverkehr und die Gastronomie individuell einzuschätzen.
Diesen Text hat eine künstliche Intelligenz aus den Daten dieses Berichts formuliert. Eine Person prüft ihn vor der Ausgabe nicht. Er kann Fehler enthalten. Maßgeblich sind die Werte in den Tabellen und die genannten Quellen.
Lage im Vergleich
Die Werte gelten für diese Adresse. Der Schalter wählt nur, womit sie in dieser Tabelle verglichen werden.
Vergleichen mit
- Durchschnittsalter36,2 Jahre
- Durchschnittlichhöher als 25 %Durchschnittsalter · 36,2 Jahre · Durchschnittlich · höher als dort, wo 25 % der Menschen in St. Johann wohnen
- MietniveauHoch
- Durchschnittlichhöher als 75 %Mietniveau · Hoch · Durchschnittlich · höher als dort, wo 75 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Eigentümerquote11,9 %
- Durchschnittlichhöher als 42 %Eigentümerquote · 11,9 % · Durchschnittlich · höher als dort, wo 42 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Leerstandsquote10,1 %
- Hochhöher als 84 %Leerstandsquote · 10,1 % · Hoch · höher als dort, wo 84 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Wohnfläche je Wohnung75,3 m²
- Durchschnittlichhöher als 42 %Wohnfläche je Wohnung · 75,3 m² · Durchschnittlich · höher als dort, wo 42 % der Menschen in St. Johann wohnen
- ÖPNV-Anbindung95 / 100
- Durchschnittlichhöher als 50 %ÖPNV-Anbindung · 95 / 100 · Durchschnittlich · höher als dort, wo 50 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Nahversorgung88 / 100
- Hochhöher als 90 %Nahversorgung · 88 / 100 · Hoch · höher als dort, wo 90 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Grünzugang34 / 100
- Niedrighöher als 18 %Grünzugang · 34 / 100 · Niedrig · höher als dort, wo 18 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Baumkronen im Umfeld2 %
- Niedrighöher als 14 %Baumkronen im Umfeld · 2 % · Niedrig · höher als dort, wo 14 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Grünflächen im Umfeld11 %
- Durchschnittlichhöher als 37 %Grünflächen im Umfeld · 11 % · Durchschnittlich · höher als dort, wo 37 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Versiegelungsgrad94 %
- Hochhöher als 87 %Versiegelungsgrad · 94 % · Hoch · höher als dort, wo 87 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Oberflächentemperatur (Sommer)39,7 °C
- Sehr hochhöher als 99 %Oberflächentemperatur (Sommer) · 39,7 °C · Sehr hoch · höher als dort, wo 99 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Wärmeinselintensität2,8 °C
- Hochhöher als 90 %Wärmeinselintensität · 2,8 °C · Hoch · höher als dort, wo 90 % der Menschen in St. Johann wohnen
- Stickstoffdioxid (NO2)16 µg/m³
- Durchschnittlichhöher als 75 %Stickstoffdioxid (NO2) · 16 µg/m³ · Durchschnittlich · höher als dort, wo 75 % der Menschen in St. Johann wohnen
Verglichen wird nach Einwohnern gewichtet. Ein Perzentil zeigt näherungsweise, welcher Anteil der Menschen an einer Lage mit einem niedrigeren Wert wohnt. Ein hohes Perzentil steht für einen hohen Wert, nicht unbedingt für eine bessere Wohnlage.
Quellen: Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022. DELFI-Sollfahrplan, Mittel der Werktage vom 1. August bis 12. Dezember 2026. OpenStreetMap, Stand 24. August 2026. Copernicus Baumbedeckung, Referenzjahr 2023. Copernicus Versiegelung, Referenzjahr 2024. Landsat 8/9, Sommer 2018 bis 2025. DWD UHI-MAP, Modellzeitraum 1995 bis 2024. Europäische Umweltagentur, Jahr 2024.
Alle Werte im Detail
Soziodemografie
- BevölkerungsdichteMedian der Wohnlagen in Deutschland: 47 Personen je Hektar
- 148 Personen je Hektar
- DurchschnittsalterMedian der Wohnlagen in Deutschland: 43,4 Jahre
- 36,2 Jahre
- Haushaltsgröße (häufigste)
- 1-Personen-Haushalte
- Anteil ausländische Bevölkerung
- 33,8 %
- Größte Religionsgruppe
- Sonstige / keine / ohne Angabe
Quelle: Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022.
Nahversorgung & ÖPNV
- Nächste ÖPNV-HaltestelleMedian der Wohnlagen in Deutschland: 150 m
- 150 m
- Haltestellen im 500-m-UmkreisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 3
- 9
- Abfahrten zur HauptverkehrszeitFahrten im 500-m-Umkreis werktags von 7 bis 9 Uhr, jede Fahrt einmal gezählt
- 199
- Nächster BahnhofMedian der Wohnlagen in Deutschland: 1,6 km
- 1,0 km
- Nächster SupermarktMedian der Wohnlagen in Deutschland: 500 m
- 150 m
- Supermärkte im 1-km-UmkreisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 2
- 12
- Nächster kleiner LebensmittelladenMedian der Wohnlagen in Deutschland: 1,4 km
- 100 m
- Nächste BäckereiMedian der Wohnlagen in Deutschland: 450 m
- 50 m
- Nächste ArztpraxisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 600 m
- 150 m
- Ärztinnen und Ärzte im 500-m-UmkreisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 0
- 52
- Nächste ApothekeMedian der Wohnlagen in Deutschland: 650 m
- 300 m
- Apotheken im 500-m-UmkreisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 0
- 3
- Nächstes KrankenhausMedian der Wohnlagen in Deutschland: 3,0 km
- 1,3 km
- Nächste SchuleMedian der Wohnlagen in Deutschland: 450 m
- 400 m
- Nächste KitaMedian der Wohnlagen in Deutschland: 350 m
- 200 m
- Nächste Post oder PaketstationMedian der Wohnlagen in Deutschland: 550 m
- 150 m
- Nächste Bank oder GeldautomatMedian der Wohnlagen in Deutschland: 550 m
- 50 m
- Nächste DrogerieMedian der Wohnlagen in Deutschland: 1,3 km
- 150 m
- Nächste GastronomieMedian der Wohnlagen in Deutschland: 300 m
- 50 m
- Gastronomie im 500-m-UmkreisMedian der Wohnlagen in Deutschland: 2
- 194
Quellen: DELFI-Sollfahrplan, Mittel der Werktage vom 1. August bis 12. Dezember 2026. OpenStreetMap, Stand 24. August 2026.
Wohnen
- Gebäudealter (häufigste Klasse)Häufigste in Deutschland: 1960–1969
- Vor 1919 (Altbau)
- Heizung der Wohnungen (häufigste Art)Häufigste in Deutschland: Zentralheizung
- Fernheizung (Fernwärme)
- Wohnfläche je WohnungMedian der Wohnlagen in Deutschland: 94,2 m²
- 75,3 m²
- EigentümerquoteMedian der Wohnlagen in Deutschland: 45,8 %
- 11,9 %
- LeerstandsquoteMedian der Wohnlagen in Deutschland: 0,0 %
- 10,1 %
- Marktaktive LeerstandsquoteMedian der Wohnlagen in Deutschland: 5,3 %
- 10,1 %
Quelle: Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022.
Klima
- JahresmitteltemperaturMedian der Wohnlagen in Deutschland: 9,9 °C
- 11,0 °C
- NiederschlagMedian der Wohnlagen in Deutschland: 756 mm
- 786 mm/Jahr
- SonnenscheinMedian der Wohnlagen in Deutschland: 1.665 Std.
- 1.716 Std./Jahr
- Heiße Tage (ab 30 °C)Median der Wohnlagen in Deutschland: 10 Tage/Jahr
- 13 Tage/Jahr
- FrosttageMedian der Wohnlagen in Deutschland: 69 Tage/Jahr
- 57 Tage/Jahr
- Oberflächentemperatur (Sommer)Median der Wohnlagen in Deutschland: 34,1 °C
- 39,7 °C
- Wärmeinselintensität
- +2,8 °C
Quellen: Deutscher Wetterdienst, Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Landsat 8/9, Sommer 2018 bis 2025. DWD UHI-MAP, Modellzeitraum 1995 bis 2024.
Luft
- Stickstoffdioxid (NO2)Median der Wohnlagen in Deutschland: 12 µg/m³
- 16 µg/m³
- Feinstaub (PM2,5)Median der Wohnlagen in Deutschland: 8,1 µg/m³
- 7,6 µg/m³
- Ozon (Sommerspitze)Median der Wohnlagen in Deutschland: 87 µg/m³
- 83 µg/m³
Quelle: Europäische Umweltagentur, Jahr 2024.
Gelände & Umfeld
- Höhe über dem MeerMedian der Wohnlagen in Deutschland: 129 m
- 196 m
- HangneigungMedian der Wohnlagen in Deutschland: 2,1 %
- 0,4 %
- VersiegelungsgradMedian der Wohnlagen in Deutschland: 48 %
- 94 %
- Baumkronen im UmfeldMedian der Wohnlagen in Deutschland: 10 %
- 2 %
- Grünflächen im UmfeldMedian der Wohnlagen in Deutschland: 14 %
- 11 %
Quellen: Copernicus DEM, Aufnahmen 2011 bis 2015. Copernicus Versiegelung, Referenzjahr 2024. Copernicus Baumbedeckung, Referenzjahr 2023. OpenStreetMap, Stand 24. August 2026.
Was Sie vor Ort prüfen können
Aus den Ergebnissen für diese Adresse zusammengestellt.
Bei der Besichtigung
- Hier kommen Hochwasser und Starkregen zusammen. Laut Hochwassergefahrenkarte des Landes liegt die Rasterzelle im Bereich eines Hochwassers, wie es statistisch einmal in hundert Jahren auftritt (HQ100). Bei einem Starkregen, wie er statistisch einmal in hundert Jahren auftritt, stehen laut Hinweiskarte des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie 48 % der Rasterzelle mindestens 50 Zentimeter unter Wasser. Fragen Sie, ob der Keller schon einmal unter Wasser stand und ob eine Rückstausicherung eingebaut ist. Achten Sie darauf, ob Kellerfenster, Lichtschächte und der Hauseingang höher liegen als die Straße, und fragen Sie nach Schutzmaßnahmen am Gebäude.
- Die amtliche Lärmkartierung weist für die Rasterzelle 55 bis 59 dB Lden (Straße) aus. Kommen Sie auch einmal an einem Werktag zwischen 7 und 9 Uhr, wenn der Berufsverkehr am stärksten ist. Fragen Sie nach der Schallschutzklasse der Fenster und in welche Richtung die Schlafräume liegen.
- In der Nähe liegen viele Lokale. Kommen Sie auch an einem Freitag- oder Samstagabend vorbei. Dann hören Sie, wie laut es abends und nachts vor dem Haus wird.
- Fragen Sie, wie warm die Räume im Sommer werden, ob es außen liegenden Sonnenschutz gibt und ob Wohnräume direkt unter dem Dach liegen.
- Lassen Sie sich den Energieausweis zeigen. Verkäufer und Vermieter müssen ihn in der Regel spätestens bei der Besichtigung vorlegen.
- Die größte Gruppe der Gebäude in der Rasterzelle wurde vor 1980 gebaut. Fragen Sie, was an Dach, Fenstern und Heizung schon erneuert wurde und was noch ansteht.
Vor der Entscheidung prüfen
- Holen Sie vor einem Kauf ein Angebot für eine Versicherung gegen Elementarschäden ein, denn die Rasterzelle liegt im kartierten Hochwasserbereich.
- Schauen Sie sich die Hochwassergefahrenkarte des Landes für das Grundstück selbst an. Sie ist genauer als unser 100-Meter-Raster.
- Laut IÖR-Monitor, der die amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebiete der Länder auswertet, liegt die Rasterzelle vollständig in einem solchen Gebiet. Was das für das Grundstück bedeutet, klärt die untere Wasserbehörde. Fragen Sie dort vor dem Kauf nach.
- Nehmen Sie den Bericht zur Besichtigung und zu Gesprächen mit Makler oder Bank mit. Die Quellen zu jeder Angabe stehen darin.
Mehr dazu im Ratgeber: Die Lage im Preisgespräch, Fragen an Makler, Verkäufer und Hausverwaltung, Checkliste für die Besichtigung
Hinweise zur Datenlage
Eine niedrige Stufe ist ein echtes Ergebnis, kein fehlender Wert. Wo uns Daten fehlen, steht „Keine Daten“.
- Starkregen: Die BKG-Hinweiskarte deckt diese Region ab und fließt in die Überflutungsgefahr ein.
- Lärm: Die Lärmkartierung erfasst gesetzlich nur Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen (EU-Umgebungslärmrichtlinie). „Keine Daten“ bedeutet: An dieser Adresse ist keine dieser Quellen kartiert. Das ist keine Aussage über lokale Straßen oder sonstige Lärmquellen.
- Luftqualität: Die Werte beschreiben die Hintergrundbelastung für das 1-km-Rasterfeld der Karte, in dem die Adresse liegt, und stammen aus einem Rechenmodell, nicht aus einer Messung an dieser Adresse. Direkt an einer stark befahrenen Straße liegt der Stickstoffdioxid-Wert erfahrungsgemäß rund 7 Mikrogramm je Kubikmeter höher.
- 5G-Mobilfunk: Die Angabe stammt aus den Meldungen der Anbieter und beschreibt die Verfügbarkeit im Freien, keine gemessene Geschwindigkeit und keine Zusage. Die Zahl sagt, wie viele Netze hier versorgen, aber nicht welche. Prüfen Sie die Abdeckung Ihres eigenen Anbieters.
- Breitband: Die Angaben stammen aus den Meldungen der Anbieter an die Bundesnetzagentur und beschreiben, welcher Anteil der Haushalte in dieser Zelle versorgt werden könnte. Sie sagen nichts über die verlegte Technik, über die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit oder über den Anschluss einer einzelnen Wohnung. Die Verfügbarkeit für Ihre Adresse prüfen Sie beim Anbieter.
- Entfernungen sind Luftlinien-Distanzen von der Mitte der Rasterzelle zum Ziel, auf 50 Meter gerundet. Ihre Adresse kann bis zu rund 70 Meter von dieser Mitte entfernt liegen. Die tatsächlich zu Fuß oder mit dem Auto zurückzulegende Wegstrecke kann deutlich länger ausfallen, etwa wenn ein Fluss, eine Bahnstrecke oder eine Autobahn dazwischen liegt.
- Zählungen beschreiben kartierte Einrichtungen, keine Öffnungszeiten und keine freien Kapazitäten. Mehrere Arztpraxen in der Nähe bedeuten nicht, dass eine davon Patientinnen und Patienten aufnimmt.
- Klima- und Hitzewerte beruhen auf der Referenzperiode 1991–2020 (DWD) bzw. aktuellen Satellitendaten. Sie zeigen den bisherigen Zustand und keine Zukunftsprojektion. Hitzebelastung und Starkregen nehmen mit dem Klimawandel über die Lebensdauer einer Immobilie voraussichtlich zu.
- „Keine Daten“ bedeutet nie „keine Gefahr“. Bitte prüfen Sie risikorelevante Angaben stets bei der offiziellen Quelle (Hochwassergefahrenkarte des Landes, Lärmkartierung des UBA, kommunale Starkregengefahrenkarte).
Datenquellen & Lizenzen
Zensus 2022 (dl-de/by-2-0), DWD Klimamittel (CC BY 4.0), DWD Wärmeinselintensität (CC BY 4.0), USGS/NASA Landsat (gemeinfrei), Copernicus Imperviousness (Copernicus), Copernicus Tree Cover (Copernicus), Copernicus DEM (CC BY 4.0), BfG (GeoNutzV), BfN (GeoNutzV), © IÖR-Monitor (2026) (Datennutzungsvertrag), Gigabit-Grundbuch (frei nutzbar), EEA (CC BY 4.0), UBA (dl-de/by-2-0), DELFI (CC BY 4.0), OpenStreetMap (ODbL 1.0), BKG Starkregen (dl-de/by-2-0), BKG Verwaltungsgebiete (dl-de/by-2-0). Bearbeitet von WohnData. Vollständige Quellen- und Lizenzangaben.
© WohnData. Einzelne Berichte dürfen Sie mit den Quellenangaben weitergeben, auch an Ihre Kundschaft. Weiterverkauf und Veröffentlichung sind nicht gestattet. Einzelheiten in den AGB (§ 4).