Über uns
WohnData beantwortet eine Frage, die sich vor jedem Umzug und vor jedem Kauf stellt. Wie wohnt es sich an dieser Adresse wirklich? Von der Nahversorgung über Lärm, Hitze und Luftqualität bis zur Digitalisierung, und das für jede bewohnte Adresse in Deutschland. Aus amtlichen und offenen Geodaten entsteht ein lesbarer Bericht über genau diesen einen Ort, und eine Lagebeschreibung fasst zusammen, was die Werte für ihn bedeuten.
Wer eine Wohnung oder ein Haus kauft, legt sich für einen großen Teil seines Lebens fest. Die Entscheidung fällt meist nach zwei Besichtigungen von je einer halben Stunde. Wie laut es nachts ist, wie stark sich die Straße im Sommer aufheizt und wohin das Wasser bei Starkregen läuft, steht in keinem Exposé. In öffentlichen Daten steht es sehr wohl. WohnData holt es dort heraus.
Wer dahintersteht
Mein Name ist Adrian Joswowitz-Niemierski. Ich habe WohnData 2026 gegründet und entwickle den Dienst allein, von der Aufbereitung der Daten bis zur Website. Mein Abschluss ist der Master in Physischer Geographie und Geoinformation an der Universität Danzig, darauf folgte ein Aufbaustudium in Data Science, abgeschlossen mit Auszeichnung.
Seit 2021 arbeite ich hauptberuflich als GIS-Analyst. Als Mitautor habe ich an Forschungsberichten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung mitgearbeitet. Räumliche Daten sind also nicht mein Nebenthema, sondern das, womit ich jeden Arbeitstag verbringe.
Warum ich WohnData gebaut habe
Wer beruflich mit Geodaten arbeitet, merkt schnell, wie viel über unsere Umgebung öffentlich bekannt ist und wie wenig davon bei den Menschen ankommt, die es betrifft. Die Lärmkartierung der EU, die Hochwassergefahrenkarten der Länder, die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes, der Zensus. Frei verfügbar, verteilt über zahllose Ämter und Portale, und in Formaten, die man ohne Fachsoftware nicht einmal öffnen kann.
Als ich selbst umgezogen bin, habe ich für meine künftige Adresse genau das getan, was ich beruflich kann. Ich habe diese Quellen einzeln zusammengesucht und ausgewertet. Es hat gedauert, und das Ergebnis hat die Entscheidung tatsächlich verändert. Danach blieb nur noch eine Frage offen. Warum sollte das nicht jede und jeder in wenigen Sekunden bekommen?
Was daraus geworden ist
Deutschland liegt bei WohnData unter einem Raster aus Quadraten von 100 mal 100 Metern. Das sind rund 3,09 Millionen bewohnte Zellen, und jede einzelne trägt ihre eigenen Werte. Eine Adresse wird ihrer Zelle zugeordnet, und der Bericht beschreibt diese Zelle. Nicht den Stadtteil und nicht die Gemeinde, denn ein Durchschnitt über mehrere tausend Menschen verdeckt genau den Unterschied, wegen dem jemand nachschaut.
Hinter diesem Raster liegen mehr als ein Dutzend amtliche und offene Datensätze. Sie sprechen ursprünglich verschiedene Sprachen, von Rasterkarten über Fachkataster bis zu Zensustabellen. Sie auf ein gemeinsames Gitter zu bringen, zu prüfen und zu verständlichen Aussagen zu verdichten, ist der eigentliche Aufwand hinter WohnData. Wie das im Einzelnen geschieht, steht offen auf der Seite Methodik & Grenzen der Daten.
Was die Analyse leistet und was nicht
WohnData ist eine indikatorbasierte Standortanalyse. Sie ist ausdrücklich kein Gutachten, keine Wertermittlung und keine Kaufberatung. Zu jeder Zahl ist nachlesbar, woher sie stammt, wie sie entsteht und wo ihre Grenzen liegen. Wo für eine Kategorie keine belastbare Grundlage vorliegt, steht das im Bericht, statt eine Sicherheit zu erzeugen, die die Daten nicht hergeben.
Die Datenbasis
WohnData verwendet ausschließlich öffentliche, amtliche oder offen lizenzierte Quellen. Dazu gehören unter anderem der Zensus 2022, der Deutsche Wetterdienst, Copernicus, das Umweltbundesamt, das BKG und OpenStreetMap. Gekaufte Adress- oder Personendaten kommen nicht zum Einsatz. Die vollständige Liste mit Lizenzen und Stand finden Sie unter Datenquellen.
Datenschutz von Anfang an
WohnData kommt ohne Cookie-Banner, ohne Tracking und ohne Werbe-Netzwerke aus. Ihre Adresssuche bleibt privat und wird nicht personenbezogen ausgewertet. Wie WohnData mit Daten umgeht, steht in der Datenschutzerklärung.